Geburtsvorbereitung

Gerüchte kursieren viele um den Geburtsvorbereitungskurs. Momentan fühlen sich ja auch viele Comidians dazu berufen sie als Hechelkurse zu verhöhnen, als esoterisch abzutun oder als Klangschalenstunde zu belächeln. Natürlich werden wir verschiedene Atemtechniken ausprobieren die Dich bei der Geburt unterstützen werden, so dass die Wehen ihre Arbeit machen und Du Dein Kind aus eigener Kraft in die Welt schieben kannst.

Mir ist eine individuelle Aufklärung über und Vorbereitung auf Eure aufregende Zeit wichtig. Jedes Paar kann Atemübungen mitmachen, muss aber nicht. Es ist möglich, Atemübungen ganz ans Ende des Abends zu legen, so das die Paare, die daran kein Interesse haben, zeitiger gehen können. Gut aufgeklärt kann jedes Paar seine Entscheidungen fällen, egal, ob es hier um die Wahl des Geburtsortes, den Geburtsmodus, die Art der Hebammenbegleitung, das Stillen, Pumpen oder Füttern per Flasche, die Wahl des Transportmittels (Kinderwagen oder Tragehilfe) oder die Art zu Wickeln geht. Viele Dinge sind zu überdenken. Manches davon werdet Ihr wieder verwerfen und Anderes wird dafür hinzugefügt werden.

Natürlich wird es auch um geburtsrelevante Dinge wie Gebärpositionen und eben Atemtechniken gehen. Wir sprechen über bestehende Ängste und Befürchtungen, die ich versuchen werde durch Aufklärung über geburtshilfliche Mechanismen zu schwächen oder sogar aufzulösen.

Entspannungsübungen, die Dir während der Wehenpause ermöglichen dich zu zentrieren und Kontakt zum Kind zu halten, runden die gemeinsamen sechs Abende mit je 90 Min. ab. An drei Abenden davon, an denen wir uns intensiv mit dem Beckenboden und der Atmung beschäftigen werden, werden wir es uns ohne Männer gemütlich machen. Dies ermöglicht allen Teilnehmerinnen eine ungezwungene Atmosphäre ohne sich atmend vor dem Mann der Nachbarin zu genieren.
Aber auch das Stillen und die Babypflege, das Abarbeiten der Einkaufsliste und den Inhalt der Kliniktasche werden wir gemeinsam besprechen.

Die Kosten für Schwangere übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung, Privatversicherte müssen sich darüber bei ihrer Kasse informieren. Den schwangeren Mann unterstützt bisher leider nur eine gesetzliche Krankenversicherung, daher muss der Beitrag in der Regel selbst übernommen werden.